10 THINGS I HAVE LEARNED IN MY BLOGGER LIFE SO FAR.

10 Dinge, die ich in meiner bisherigen Blogger Karriere gelernt habe.

Mittlerweile kann ich mich ja schon fast als "Oldie" unter den Bloggern in meinem Umfeld nennen, da ich bereits seit 2011 blogge! Anfangs war mein Blog eher ein Hobby und ich habe das Bloggen lange nicht so intensiv betrieben, wie ich es heute mache - doch Lauralamode begleitet mich nun doch schon ziemlich lange! Ich war mit eine der Ersten unter den Münchner Blogger Girls, kann mich noch bestens an meine ersten Blogger Events, Showroombesuche und Meetings erinnern und bin einfach nur super happy, mittlerweile fulltime zu bloggen und meine Leidenschaft zum Beruf gemacht zu haben. Da mich täglich Fragen zum Bloggen, dem Alltag als Blogger und Anfragen für Tipps zu diesem Thema erreichen, fange ich heute mal damit an, euch 10 Dinge zu erzählen, die ich in meinem bisherigen "Blogger Leben" gelernt/mitgenommen habe. Wenn ihr weitere Dinge aus dem Blogger Leben wissen wollt - just let me know!

1. Dem eigenen Stil treu bleiben.

Euren eigenen Kopf behalten & zu eurer Meinung stehen. Es gibt in dieser Branche wirklich nichts wichtigeres, als euch selbst treu zu sein und euer eigenes Ding zu machen. Da die Blogger mittlerweile aus dem Boden sprießen, gibt es leider sehr viel Ähnlichkeit. Es wird kopiert wie nochmal was, der eine Blog sieht aus, wie der andere, jeder trägt die gleichen "It Pieces", Frisuren und Trend-Bags. Die Individualität geht heutzutage leider oft verloren und ich frage mich: Wieso? Es gibt doch nichts besseres, als Individualität, einen eigenen Kopf zu behalten und sich selbst treu zu bleiben. Das macht es doch auch für die Follower viel spannender!

2. Planung & Disziplin ist alles.

Die Blogger, die haben doch eh so viel Freizeit. Sind ständig im Urlaub und machen halt ab und zu mal ein paar Bilder. Genau, und mein Geld wächst auf dem Ponyhof nebenan und ich pflücke es während der schnellen Shootings, die ich halt so ab und zu mal in meine Freiheit einbaue (Vorsicht, Ironie!) Ne Leute, auch Bloggen (zumindest wenn es darum geht, dass ihr als Blogger euren Lebensunterhalt verdient) ist ein richtiger JOB. Wir arbeiten oft länger als Leute mit einem "normalen Bürojob", da wir immer 24/7 on stay sein müssen, da wir unsere Follower JEDEN TAG auf dem Laufenden halten müssen und somit Urlaub/Wochenende/Feiertage meist nicht so ganz vorhanden sind. Planung ist somit alles im Blogger Job und ich versuche zwar, zwischendurch auch mal OFF Tage einzulegen, die müssen allerdings immer gut geplant sein und die Vor- und Nacharbeit ist dann meist doppelt so intensiv.

3. Feel free, stay naked.

Ja, mittlerweile habe ich kein Problem mehr, mich mitten auf der Straße bis auf die Unterwäsche auszuziehen. Nein, ich bin nicht dem Nudismus konvertiert, ich bin einfach nur Fashion-Blogger. Da wir oft mehrere Outfits an einem Tag shooten, ist es mittlerweile zur Normalität geworden, uns an den verschiedensten öffentlichen Stellen umzuziehen. Oft gibt es kein Café, keine öffentliche Toilette oder ähnliches in Reichweite und so packt man sich einfach mal mitten auf der Straße aus, verrenkt sich im Auto oder nimmt sich am Besten ein riesiges Tuch mit, unter dem man sich schnell umziehen kann.

4. Posing-Gefühl.

Nach jahrelanger Shooting-Erfahrung (ich stehe als Blogger schließlich fast täglich vor der Kamera oder meiner Smartphone-Linse) weiß ich mittlerweile ziemlich gut, wie ich stehen/schauen/posen muss, um mich von meiner besten Seite zu präsentieren. Wie meine Beine schlanker aussehen, mein Lachen am Besten wirkt, wie ich sexy, böse, straight oder auch mal süß in die Kamera blicken muss. Mit ein wenig Übung klappt alles und spart enorm Zeit!

5. Nicht ohne meine Kamera.

Während ich am Anfang - shame on me! - sowohl auf meinem Blog, als auch auf meinem Instagram Channel oft Smartphone Bilder hochgeladen oder auch mal oft meine Digitalkamera benutzt habe, geht für mich heute nichts mehr ohne hochwertige Bilder von meiner Spiegelreflexkamera. Auf dem Blog findet ihr ausschließlich Bilder, die ich mit meiner Canon geschossen habe und auch auf Instagram bin ich mittlerweile dazu umgestiegen, Bilder mit der "guten" Kamera hochzuladen.

6. Ein riesiges Netzwerk.

Das A und O, wenn ihr als Blogger weit kommen wollt, ist euer Netzwerk. Damit meine ich nicht, dass ihr euch plötzlich nur noch Freunde aus der Promi- oder Bloggerwelt anlachen sollt, sondern, dass ihr euch sehen lässt. Dass ihr mitsprecht und präsent seid. Hört sich vielleicht erstmal blöd an, ist aber vor allem für eure Blogger-Anfänge super wichtig. Geht persönlich in Agenturen oder zu Kunden, stellt euch dort vor, geht auf Events, besucht Pressdays und Showrooms. Vor allem am Anfang habe ich alles mitgenommen, was ging, um mein Netzwerk aufzubauen und mich bekannter zu machen. Don´t Forget: Bleibt dabei immer ihr selbst!

7. Fake Love.

Ich glaube, es wird selten so fake geliebt, wie in der Fashion- und Blogger-Welt. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was ich da bisher schon erlebt habe. Dass diese Welt unglaublich oberflächlich ist, wissen wohl so ziemlich alle, doch wie falsch viele Leute in Wirklichkeit sind, hätte ich selbst nie gedacht. Hinter die Fake-Life-Kulissen kann man dann als Blogger auf den Events, auf der Fashion Week und Kontakt mit anderen Blogger erst richtig feststellen. Glaubt nicht immer alles, was so Gold in der Social Media Welt glänzt! ;) Trotzdem muss ich sagen, dass ich auch super liebe Blogger-Kolleginnen und -Kollegen in meinem Umfeld habe, die mittlerweile auch zu guten Freunden geworden sind!

8. Sei dein größter Fan.

Das mag jetzt auf dem ersten Blick sehr eingebildet und arrogant klingen, eine gute Portion Selbstbewusstsein ist allerdings in meinen Augen ein großes MUSS im Blogger-Life. Im Normalfall seid ihr das Gesicht eures Blogs, zeigt euch beinahe täglich vor der Kamera und müsst noch dazu eine (sehr!) dicke Haut besitzen. Kritik, Shitstorm und Beleidigungen gehören leider dazu, wenn ihr in der Öffentlichkeit steht. Damit meine ich nicht die gute, konstruktive Kritik (immer her damit!) sondern Kritik, die teilweise schon unser die Gürtellinie geht. Selbstbewusstsein und ein starkes Inneres sind hier essentiell, um in der Blogger & Mode Welt zu überleben und sich einen Namen zu machen.

9. Lebe deinen Traum.

Ich muss ehrlich sagen, ich hatte nach dem Abi noch keinen Plan, was ich später mal machen will. Ich habe ein Praktikum gemacht und danach angefangen, Germanistik zu studieren, weil ich einfach keinen Plan hatte, was ich sonst machen soll. Als ich angefangen habe zu bloggen, hätte ich nie gedacht, dass ich es mal hauptberuflich machen würde. Dass ich mich traue, selbstständig zu sein und mein Ding durchzuziehen. Komplett alleine. Mit den Jahren des Bloggens, habe ich mit jedem weiteren Tag realisiert, dass ich es liebe. Dass das Bloggen meine Leidenschaft ist und es mein Traum wäre, es irgendwann hauptberuflich zu machen. Lebt euren Traum, gebt alles und arbeitet auf euer Ziel hin! Work for your Goals!

10. Weiterentwicklung.

Als Blogger ist man nicht nur das Gesicht der eigenen Website, sondern gleichzeitig Model, Fotograf, Grafiker, Editor, Buchhalter, Finanzmanager, Journalist und Visagist in einem. Irgendwie kann man alles so ein bisschen, denn man ist plötzlich sein eigener Chef und muss sich um alles kümmern. Manchmal bringt mich und meine Nerven das Ganze zur Verzweiflung, doch eigentlich finde ich es auch ziemlich gut. Man ist gezwungen, sich immer weiterzubilden und alles penibel und korrekt auszuführen.
 
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