PERSONAL: ÜBER DAS "OK" ZUR BAD MOOD.

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BAD MOOD – DU BIST VOLLKOMMEN IN ORDNUNG!

 

Die Bad Mood. Sie besucht mich nicht oft, doch wenn sie mal da ist, dann mit voller Energie. Sie schleicht sich irgendwie so plötzlich von hinten an, kommt um die Ecke, wenn man sie eigentlich gerade gar nicht braucht und dann ist sie plötzlich da. Man versucht dagegen anzukämpfen, sie aus den Gedanken zu verbannen, bestmöglich zu ignorieren. Denn diese Bad Mood, die will ich nicht haben. Ich kann sie selbst nicht leiden und will auch mein Umfeld nicht damit belasten. Mit meinen Problemen, die mir meist gar nicht so relevant erscheinen, mit welchen ich niemanden zumüllen will. Nein, die Bad Mood erlaube ich mir wirklich selten.

So oft bekomme ich die Frage „Wie schaffst du es eigentlich immer, so gut drauf zu sein“? Oder höre Worte wie “ Du strahlst immer so etwas Positives aus. Deine Energie hätte ich gerne“. Klar, ich freue mich unglaublich über solche Worte und über die Tatsache, dass ich so bei meinen Mitmenschen ankomme. Denn wer möchte schon für seine schlechte Laune und die negativen Vibes bekannt sein? Richtig. Doch genau das sind auch wieder Worte, die mir meine Bad Mood innerlich noch eher verbieten. Ich bin doch bekannt als die, die immer gut gelaunt ist, die nie etwas runterzieht. Die ihre Mitmenschen auch noch mit guter Laune ansteckt, nie schlecht drauf ist und der es immer gut geht. Die immer darauf beharrt, dass positive Energie so viel ausmacht und eine Lebenseinstellung auch wirklich ändern kann. Normalerweise kommen die Leute eher zu mir, da ich eher die Zuhörerin bin. Ich muntere meine liebsten Menschen auf, versuche sie zu motivieren und wieder auf gute Gedanken zu bringen. Ich liebe es, dass mich die Leute so sehen und mich für diese Werte schätzen. Helfe ihnen immer gerne weiter und würde niemals NEIN zu solchen Gesprächen sagen. Doch manchmal denke ich mir genau in diesen Momenten: Kann ich die Personen dann auch noch mit meinen Problemen belasten? Sie/Er hat doch gerade genug im Kopf, muss sich erst selbst wieder ins Reine bringen.

Ich bin super glücklich, dass ich normalerweise auch wirklich zu 90% meinem Motto „Good Vibes only“ (ja, ich habe sogar ein Tattoo mit dem Sprich „Good Vibes“ auf dem Arm und ja, es ist tatsächlich mein liebstes Lebensmotto) treu bleibe und selten so richtig schlecht gelaunt bin. Ich habe einfach gelernt, mit gewissen Dingen umzugehen, sie zu akzeptieren und einfach glücklich zu sein, mit dem was ich habe. Mit dem, was mir täglich gegeben wird und Probleme erstmal selbst mir mit auszumachen. Trotzdem gibt es einfach auch mal Situationen und Momente im Leben, in welchen es mir auch mal so richtig beschissen geht. Mir fiel es schon immer unglaublich schwer, meine Probleme, den Druck und auch Gedanken im Kopf nach außen zu tragen. Ich handle oft nach dem Gefühl „Wenn ich es nicht ausspreche, ist es vielleicht gar nicht so schlimm. Dann geht es schon irgendwie weg.“. Ich bin eher der Typ, der alles in sich reinfrisst. Dass das nicht wirklich gut ist, habe ich mit der Zeit ziemlich häufig gelernt.

 

 

 

DIE BAD MOOD AUCH EINFACH MAL RAUSLASSEN

 

Ich glaube, ich kennen KEINEN einzigen Menschen, der IMMER gut gelaunt ist. Dem es jeden Tag gut geht, der 100% zufrieden ist mit seinem Leben, nie traurig ist und keine schlechten Tage hat. Und wenn es diese Person gibt, ist die einfach unnormal. Es ist OK, sich einfach mal richtig Scheiße zu fühlen. Es ist OK, mal ein richtiger Jammerlappen zu sein, einfach mal nicht weiterzuwissen und schlechte Tage zu haben. Es ist auch OK, mal traurig zu sein. Und vor allem ist es absolut OK, dass man diese Dinge auch mit seinem Umfeld teilt. Damit meine ich nicht, dass man jeden x-Beliebigen mit seiner schlechten Laune überwältigt und seine Mitmenschen so vergrault, doch ich habe mit der Zeit für mich gelernt, wen ich mit welchen Dingen zulabern kann, wer mir wirklich weiterhilft, wenn es mir mal super mies geht und wenn ich Probleme habe oder einfach gerade irgendwo stehe und nicht weiter weiß. Und auch das war etwas, was ich wirklich erstmal lernen musste. Auf wen kann ich mich verlassen kann, wem kann ich zu 100% vertrauen mit der Gewissheit, dass meine Probleme auch nur bei der Person bleiben und sich nicht verbreiten wie die Sommergrippe.

Auf der anderen Seite gibt es leider auch oft die Personen, die gefühlt mit einer negativen Mood geboren wurden. Die einfach von Grund auf schlecht gelaunt sind, alles negativ sehen, mit sich und ihrer Umwelt unzufrieden sind und das auch auf ihre Mitmenschen übertragen. Leider hatte ich auch schon ziemlich oft solche Personen um mich rum und habe das oft viel zu selten gemerkt. Diese Einstellung der Person, die Gefühle und Gedanken, die mich selbst nach der Zeit, die ich mit der Person verbrachte, mit runtergezogen haben. Die Momente, wenn ich dann auch mal reden wollte und wenn diese Person dann auf einmal nie Zeit hatte. Die einfach in ihrer eigenen, negativen Welt lebte. Mittlerweile weiß ich – halte dich fern von solchen Menschen, denn du kannst ihnen auch nicht helfen, sie tun dir nicht gut und scheinen sich mehr für sich, als für dich zu interessieren.

 

 

 


Was will ich euch jetzt eigentlich mit diesem Post sagen? Mit den Worten, die mir gerade einfach so aus dem Kopf wollen (übrigens sitze ich gerade im Zug von Berlin nach München und habe gerade so einen kreativen Moment, dass ich wohl die ganze Fahrt über einfach nur schreiben werde!)? Gerade letzte Woche habe ich total gemerkt, dass es einfach mal in Ordnung ist, wenn es mir schlecht geht. Dass ich auch wirklich niemanden mit meinen Problemen belaste und mir das vor allem sagt, dass ich einfach die richtigen Menschen an meiner Seite habe. Die mir einfach immer wieder sagen „Laura, du nervst mich nicht damit!“ wenn ich zum hundertsten Mal nachfrage, ob ich die Person auch wirklich nicht mit meinen Problemen langweile.

Ich stand letzte Woche echt kurz an einem Punkt, an dem ich in einer richtigen Bad Mood war. Das lag zum einen an meiner kleinen Auseinandersetzung mit Instagram (hier könnt ihr den Beitrag nochmal lesen, in dem ich euch davon erzählt habe). Kurze Panikattacken, die meinen Job und weitere Zukunftspläne betreffen und auch einige andere private Dinge, die mir im Kopf herumschwirrten. Schlaflose Nächte, ein unglaublich voller Kopf, Tage, die irgendwie nur so an mir vorbeirauschten. Das Lächeln wollte irgendwie nicht so richtig sitzen, ich war absolut unmotiviert für alles und irgendwie war mir alles zu viel. Ich hatte einfach kurz keine Lust mehr auf alles und war gerade in den Momenten so froh, dass meine Liebsten mir auch sofort anmerkten, dass es mir gerade nicht so gut geht. Sogar über eine kilometerweite Entfernung hörte mir man das scheinbar an meiner Stimme über das Telefon an. Und ich bin mehr als glücklich, dass ich mittlerweile auch absolut weiß, dass ich genau diesen Menschen nichts vormachen muss. Auch wenn die Good Vibes glücklichwerweise immer wieder kommen und (Blessed!) den Großteil meines Lebens ausmachen, gibt es einfach Momente, in welchen es vollkommen OK ist den kleinen Dämon namens „Bad Mood“ rauszulassen. Eure besten Menschen an der Seite lieben euch und werden es euch auch sicher nicht übel nehmen, wenn ihr auch mal eine Runde grumpy seid. Denn das Leben ist einfach nicht immer so, wie wir es uns ausmalen. Und das ist auch gut so, sonst wäre es doch auch langweilig, oder?

 

 


Shirt – ZARA  //  Pants – BOOHOO  //  Sneakers – ADIDAS OZWEEGO

 

 

 

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